Meine fĂŒnfte Challenge: Bunte Steine gegen den Corona-Blues

Worum geht es?

Diese Challenge ist allen gewidmet, die zuhause bleiben oder sich anderen Menschen fernhalten, um sich und andere nicht zu infizieren. Es besteht die Gefahr von Lagerkoller, die man nicht nur ernst nehmen, sondern auch bekĂ€mpfen sollte. Zum Beispiel durch Teilnahme an Challenges 😉

In meiner neuen Challenge möchte ich die immer populÀrer werdende Steinschlange auch in Wolfsburg prÀsenter machen.

Ausschnitt einer Steinschlange im Hasselbachtal
Teil einer Steinschlange im Hasselbachtal

Ihre „Glieder“ bestehen aus etwa faustgroßen Steinen, die mit Acrylfarben bemalt wurden. Sie fördern die KreativitĂ€t und bieten eine willkommene Abwechslung zu dieser Zeit der Isolation. Ein gleichzeitiges Aufeinandertreffen von Personen aus unterschiedlichen Haushalten ist nicht nötig.

Was brauche ich?

Die Einkaufsliste ist gar nicht so lang und wenn man sich, wie ich, schon einmal mit Acrylmalerei, z.B. auf LeinwÀnde, beschÀftigt hat, sind die meisten Utensilien bereits vorhanden:

  • Acrylfarben aus der Tube oder als Stifte
  • ggf. Pinsel
  • Klarlack
  • Steine, z.B. aus dem Baumarkt oder Gartencenter
  • eine kreative Ader oder Inspiration aus dem Internet, z.B. bei Pinterest
  • Zeitung zum Unterlegen
  • KEINE aufzuklebenden Applikationen wie Kulleraugen, SteinplĂ€ttchen o.Ă€. – die lösen sich und werden zu einem Problem in der Natur

Mit diesen Utensilien können Steine nach Belieben bemalt werden.

Mein persönlicher Beitrag

Der ist bereits erfolgt: Ich habe mit der Schulleitung gesprochen und die Erlaubnis zum Bilden einer Steinschlange erhalten. Dann habe ich eine Info geschrieben, den Ausdruck einlaminiert und in direkter NĂ€he der Steinschlange angebracht. So erfĂ€hrt jeder, der an dem noch kleinen Steinhaufen vorbeilĂ€uft, was es damit auf sich hat und wird vielleicht motiviert, eigene Steine hinzuzufĂŒgen.

Außerdem habe ich die Facebook-Gruppe „#Wobstone – bunte Steine in Wolfsburg“ ins Leben gerufen und bei allen Elternvertretern der Schule um UnterstĂŒtzung gebeten. Das erste Ergebnis kam bereits gestern abend.

Der Anfang unserer „Leo-Schlange“

Die Steinschlange liegt neben dem Parkplatz am Haupteingang der Leonardo-da-Vinci Grundschule. Dort soll sie wachsen und schöne Steine hervorbringen, an denen sich FußgĂ€nger erfreuen.

Außerdem sollen Steine mit dem Tag „#WobStone“ versehen und an schönen PlĂ€tzen ausgelegt werden. NatĂŒrlich werde ich mich auch daran beteiligen.

 

Meine vierte Challenge: Jetzt wird genÀht!

Vorbereitung

Bereits mehrfach war ich in der Leonardo-da-Vinci Grundschule und sprach mit der Schulleiterin ĂŒber meine CoronaChallenges. Ich habe ihr das Konzept vorgestellt und einen kleinen Einblick in die nĂ€chsten geplanten Challenges gegeben. Die Schule lĂ€sst sich in einige Challenges wunderbar integrieren und so erhielt ich schon vorab Material fĂŒr die heutige.

Was ist die Challenge?

Heute geht es um Schutz. Um Masken, die schĂŒtzen sollen. Die Masken dĂŒrfen nicht als Schutz bezeichnet werden, also nenne ich sie Masken zum Behelf. Und trotzdem bieten sie irgendwie etwas Schutz.

NĂ€hfrosch hat eine Webseite mit sehr ausfĂŒhrlichen Informationen, Bildern und Videomaterial zur Anfertigung von Behefsmasken

Große Informationssammlung zu Behelfsmasken

Videoanleitung mit deutschen Untertiteln

Mit Videoanleitung: Richtig gute Maske ohne separate (Gummi)BĂ€nder

Von der Empfehlung des HausĂ€rzteverbands Niedersachsen halte ich nichts, weil die Maske zu viel Platz zwischen Wange und NasenrĂŒcken offeriert.

Ich habe mir das NĂ€hen beigebracht und versorge seitdem Freunde und Familie mit Masken nach dem Schnittmuster „Ordinary Face Mask Sewing Pattern WITH 1/4″ seam allowance included“ von dieser Seite. Anleitungen von naehfrosch.de oder textilsucht.de gehen auch in diese Richtung und sie lassen zwischen Nase und Wangen fast keinen Platz.

Wovon ich in dieser Challenge Abstand nehme sind die sonst gut durchdachten Nase-Mund-Masken von Playmobil, weil die GrĂ¶ĂŸe auf Erwachsenenköpfe ausgerichtet ist.

FĂŒr wen ist diese Challenge?

Ich suche nun alle Interessenten, die fĂŒr die Leonardo-da-Vinci Grundschule Atemmasken nĂ€hen. Dazu habe ich diversen Stoff erhalten, den ich verteilen kann. Auf Anfrage gebe ich gerne Stoffteile heraus. Es sind auch ein paar schicke Teile dabei.

Was sind die Bedingungen?

  • Als Hauptmaterial wird Baumwollstoff in mindestens zwei Lagen genutzt. Es muss möglich sein, ĂŒber eine lĂ€ngere Zeit ohne Anstrengung durch das Material zu atmen.
  • Die Masken mĂŒssen an einem Kinderkopf hinten gebunden oder mit GummibĂ€ndern bequem an den Ohren befestigt werden können und den Mund sowie die Nase vollstĂ€ndig abdecken.
  • Beim Tragen darf kein Schmerz durch zu enge Maße, scharfe Kanten oder zu breites Gummi entstehen.
  • Die Masken dĂŒrfen keine Löcher haben und sollen „halbrund“ sein, am besten nach der Anleitung von naehfrosch.de oder textilsucht.de (siehe oben).
  • Die Masken dĂŒrfen kein Material und keine Beschriftung oder Aufdrucke enthalten, die einen deutlichen Geruch ausströmen, giftig sind oder bei regelmĂ€ĂŸigem Tragen Hautreizungen, z.B. durch grobe Reibung, verursachen.
  • Enthaltene Metallteile wie NasenbĂŒgel mĂŒssen zum Waschen ohne SchĂ€den an der Maske entnommen und spĂ€ter wieder korrekt eingesetzt werden können.
  • Eine Bedruckung oder Beschriftung muss politisch und ethisch neutral sein.
  • Die Bestandteile der Maske sollen optisch zueinander passen und „kochbar“ sein (Ausnahme: Entfernbare Metallteile).
  • Das fertige Produkt muss mindestens 1x bei 60°C gewaschen worden sein.

Auf gehts!

Wer mitmachen möchte, meldet sich gerne bei mir. An einem Austausch von Schnittmustern besteht immer Interesse. Auch ĂŒber Material, das ich selber fĂŒr Masken verwende oder an interessierte Challenge-UnterstĂŒtzer verteile, freue ich mich immer! Sogar alte T-Shirts können als Außenstoff einen neuen Sinn bekommen, wie mein Foto beweist.

Meine dritte Challenge: Werde sichtbar!

Was war der Anlass?

FĂŒr diese Challenge brauchte ich etwas lĂ€nger, weil ich auch noch ein Leben habe, das aus Arbeit und privatem VergnĂŒgen besteht. Über meine ersten Challenges habe ich nur auf Facebook berichtet und sie gehen natĂŒrlich gleich in der Menge unter. Deshalb wollte ich meine Webseite reaktivieren.

Der Plan

Der Plan war, meine bestehende Webseite zu nutzen. Allerdings war die schon vier Jahre alt. Nach etwas Probieren kam ich zum Schluss, dass die installierten Dateien weg können. Alles muss neu.

Die DurchfĂŒhrung

Die Installation war nicht das Problem. Vorher musste ich noch DatenbankrĂŒckstĂ€nde entfernen: „Wollen Sie wirklich?“ – Ja!

Nach der Installation kam die Konfiguration. Die ist bei WordPress sehr leicht. Man wird durch den Prozess gefĂŒhrt. Eine kleine Herausforderung war es, Ordner fĂŒr hochgeladene Dateien freizugeben und in der Konfigurationsdatei wp-config.php Parameter fĂŒr den FTP-Upload einzurichten. Das dauerte „immerhin“ 10 Minuten 😉

Die Herausforderung

Der erste Beitrag war schnell geschrieben: Der Anfang

Ich musste mich nur auf einen neuartigen Blockeditor einstellen. Nach Startschwierigkeiten gelang mir das ganz gut.

Dann schaute ich mich nach einem Template um. Dazu habe ich mich fĂŒr ein Standard-Template entschieden, das ich individuell anpassen wollte. Das Ergebnis seht ihr jetzt – falls ich es nicht noch weiter angepasst habe.

Dann kam die richtige Herausforderung. Als ich von der ersten Challenge berichten wollte, erschien ein weißer Screen, kein Editor. Was war passiert?

Der Blockeditor scheint noch nicht ganz ausgereift zu sein. Nachdem ich erst die Plugins geprĂŒft hatte, dann die Webkonsole konsultierte und zahlreiche Fehler fand, die allerdings allesamt nichts mit meinem PhĂ€nomen zu tun haben, fand ich den Hinweis: Den Blockeditor durch einen klassischen Editor ersetzen!

Gesagt, getan. Das Editieren klappt nun, aber die vielen Konsolenfehler stimmen mich nachdenklich. Das sind alles SicherheitslĂŒcken! Vielleicht berichte ich spĂ€ter noch einmal, wie man die beseitigt.

Challenge geschafft?

FĂŒr den Anfang soll das reichen. Mal sehen, wann mich das Design nervt und ich was Moderneres reinbringe. Fotos von Challenges im Header, vielleicht einen Parallax-Effekt oder Animationen mit JQuery? Wir werden sehen.

Meine zweite Challenge: Keine Macht den …!

Meine zweite Challenge war recht einfach. Am Sonntag hatte ich etwas gesehen, was mich persönlich sehr stört. Ich zeige es euch:

Rechtsextremisten können nicht schreiben

FĂŒr mich sind alle Menschen gleich. Den einzigen Unterschied mache ich bei den dummen Menschen, die Gleichheit nicht akzeptieren und nach „Rasse“, Religionsangehörigkeit, Abstammung, Sprache, Bildungsgrad unterscheiden. Deshalb kann ich auch kein Geschmiere akzeptieren, das an diese dummen Menschen und ihre dummen Ansichten erinnert.

Weg damit!

Also bin ich mit Terpentin und KĂŒchentĂŒchern hin. Nach wenigen Minuten war die AbkĂŒrzung der Nazipartei dann Geschichte. Die AfD ist eine Partei mit Faschisten. Sowas gehört nicht gewĂ€hlt. In der bisherigen Krisenzeit hat sie es geschafft, die dĂŒmmsten Kommentare und VorschlĂ€ge zu unterbreiten.

Liebe potenziellen WÀhler, denkt bitte daran, wenn wieder Wahlen sind. Nazis wÀhlt man ganz einfach nicht!

Challenge geschafft?

Na auf jeden Fall! Die Nordstadt ist vom Hass befreit!

Keine Spur von der Nazipartei

Reaktionen?

Ja, die gab es! Am 16.04. fand ich beim Joggen das hier. NatĂŒrlich falsch herum. Nazis sind halt doof!

Meine erste Challenge: Mach mal sauber!

Die erste Challenge startete ich spontan am 12.04., nachdem mir die Idee kam. Ziel sollteeine etwas saubere Nachbarschaft sein und so nahm ich einen Greifer, den ich jÀhrlich zum Walpurgis-Event von Schlumbum mitnehme (Link auf Facebook).

Wie lief es?

Es war angenehm warm und so startete ich mit einem leeren MĂŒllsack und viel Elan. Leider reichte das Volumen des Sacks fĂŒr etwa 200 Meter. Ich fand Flaschen, TĂŒten, Zigarettenschachteln, Verpackungen fĂŒr diverse Dinge, Brotdosen, Deckel und Papier.

In den BĂŒschen lag der PlastikmĂŒll

Challenge finished?

Nein. Was ich geschafft habe, ist zwar deutlich sichtbar. Aber es gibt noch reichlich MĂŒll, den Kinder, junge MĂŒtter, VĂ€ter und alte Rentner einfach achtlos in die Natur werfen. Ich habe tatsĂ€chlich Weggeworfenes gefunden, das man allen Personengruppen spezifisch zuordnen konnte.

Besonders störte mich, dass es viel MĂŒll gab, der sehr verwittert war. Da leben Menschen in ihren englisch gemĂ€hten GĂ€rten und hinter der Hausmauer wehen Plastikplanen und Zeitungspapier entlang. Interessiert niemanden!

Hier lag besonders viel MĂŒll

FĂŒr diesen Tag habe ich die Challenge aber beendet.

Mein Ergebnis

Der Anfang

Hier beginnt nun meine CoronaChallenge und ich freue mich, dass Du den Weg hierher gefunden hast.

Was ist die CoronaChallenge?

Die CoronaChallenge entstand als die Idee, in einer Zeit der sozialen und wirtschaftlichen EinschrÀnkungen Menschen Hoffnung und eine Aufgabe zu geben. Genau das ist mein Ziel: Ich möchte Gutes tun.

Wie lÀuft das ab?

Du bist herzlich willkommen, ein Teil meiner Challenge zu werden – oder Deine eigene Challenge zu starten!

In den nĂ€chsten Tagen werde ich ĂŒber meine Challenges berichten: Wie kam es dazu? Welche Herausforderungen gab es? Was sind die Ergebnisse?

Wer macht mit?

Mit meinen CoronaChallenges möchte ich auch andere Menschen motivieren. Die Leonardo-da-Vinci Grundschule in Wolfsburg macht ebenfalls mit und berichtet auch auf ihrer Homepage ĂŒber die Challenges. Im Gegenzug wird die „Leo“ in einzelne Challenges aktiv eingebunden, Du wirst sehen…! 😉

Und nun?

Falls Du Ideen hast oder ich Deine Challenge ĂŒbernehmen soll: Melde Dich in den Kommentaren meiner BeitrĂ€ge und ich antworte.

Ich bin gespannt, von welchen tollen Challenges ich euch berichten werde.

Bitte bleibt gesund!

Andreas Heinze, 16.04.2020